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Gesund mit Heil- und Vitalpilzen

 

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Reishi (Ling Zhi)  |  Shiitake  |  Coriolus  |  Hericium  |  Maitake  |  Cordyceps  |  Agarius  |  Polyporus  |  Coprinus  |  Auricularia

 

Vitalpilze zur Stärkung des Immunsystems

Shitake, Maitake, Ling Zhi - Reishi, Hericium, Coriolus und Agarius haben eine Gemeinsamkeit: Sie stärken unser Immunsystem

Zurückzuführen ist das auf den Gehalt an natürlichen Polysacchariden und andere wertvolle Stoffe, die nachweislich die körpereigene Produktion verschiedener Immunantwortzellen anregen. In China und Japan, aber seit kurzem auch in den USA, werden Vitalpilze mit großem Erfolg intensiv eingesetzt. Pilze haben vielfache Wirkeigenschaften. Durch eine Regulation des Immunsystems können im Körper verstärkt Substanzen gebildet werden, die zur Erhaltung unserer Gesundheit von großer Bedeutung sind.

Die Wirkung der Pilze auf das Immunsystem wird durch den Gehalt an Beta-Glukagenen maßgeblich beeinflusst. Beta-Glukane sind langkettige Polysaccharide, die in unterschiedlicher Konzentration in allen Pilzen enthalten sind. Diese liegen abhängig von der Pilzsorte in verschiedenen chemischen Strukturen vor, wobei die komplexeren Beta-Glukagene eine breitere Wirkung auf das Immunsystem haben. Da Beta-Glukane in ihrem Aufbau bestimmten Molekülen in der Zellmembran von Bakterien ähneln, bewirken sie eine Art „Training“ des Immunsystems. Außerdem setzt die Wirkung der Beta-Glukane an verschiedenen Stellen des Abwehrsystems an: Sowohl die zelluläre, als auch die humorale Abwehr werden durch sie beeinflusst.

Des weiteren enthalten Pilze Triterpene (zyklische Kohlenwasserstoffe). Dazu zählen zum Beispiel Steroide wie Gallensäure, Steroidhormone, Glykoside oder Vitamin D. Dies ist vermutlich der Grund für die dem Kortison und Aldosteron ähnliche Wirkung einiger Pilze. Triterpene verhindern die Vermehrung von Viren und reduzieren die Ausschüttung von Histamin. Sie sorgen ferner für eine Senkung des Blutdrucks durch die Hemmung von ACE und reduzieren den Cholesterinspiegel.

Das in den Pilzen wirkende Adenosin wirkt beruhigend, entspannend auf die Muskulatur und hat dem Neurotransmitter Azethylcholin entgegengesetzte Wirkung. Ergänzend lassen vor allem Erfahrungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin den Schluss zu, dass gerade der ganze Pilz eine komplexere Wirkung entfaltet als der einzelne Inhaltsstoff.

Anwendung und Indikationstabelle herunterladen

 

reishi

Reishi (Ling Zhi)

Dieser außergewöhnliche Pilz enthält Vitamin A, B2, B3, B6, Biotin, Folsäure und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kupfer, Mangan, und Germanium. Bedeutender sind jedoch Polysaccharide und Triterpene (Ganodermik-, Ganolucid-, Lucidemiksäuren). In den letzten Jahren in Japan und in den USA durchgeführte Forschungen bestätigen u.a. eine Blutdruck senkende, antithrombiotische und Cholesterin senkende Wirkung des Reishi.

Dies wird den Triterpenen (zyklische Kohlenwasserstoffe wie Ganodermiksäuren, Ganolucidsäuren, Lucidemiksäuren) zugeschrieben, die in den Pilzen reichlich vorhanden sind. Auch die Histaminfreisetzung wird durch sie gehemmt, was die typischen allergischen Reaktionen verhindern hilft.

Auch bei Schlaflosigkeit bzw. Nervosität werden hervorragende Ergebnisse erzielt. Einige Substanzen wirken entspannend und beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Wissenschaftler entdeckten außerdem einen Inhaltsstoff, der die Tätigkeit der inneren Herzmuskel verbessert, den Blutdurchfluss erhöht und den Sauerstoffverbrauch der Herzmuskeln verringert. In China werden mit dem Ling Zhi Hepatitis-Patienten behandelt. In einer Studie wurden 355 Patienten, die unter chronischer Hepatitis B litten, Reishi verabreicht. Schon nach kurzer Zeit traten bei 92,4 % der Patienten positive Reaktionen auf.

In Asien wird Reishi seit Jahrzehnten begleitend bei unterschiedlichen Krebserkrankungen eingesetzt. Seit einigen Jahren wurde der Pilz nun systematisch auf diese Wirkung hin untersucht, mit dem Ergebnis, dass der Reishi in Japan als Krebsmedikament zugelassen wurde.
Besonders im Linus-Pauling-Institut für Wissenschaft und Medizin (USA) wurden Studien durchgeführt. 250 Patienten, die als hoffnungslose Fälle bereits aufgegeben waren, wurden mit Reishi behandelt Die Patienten hatten definitiv weniger Probleme durch Infektionen, ihre Antikörperproduktion verbesserte sich. Insgesamt wurde die Immunabwehr des Körpers, insbesondere die Tätigkeit der T-Zellen, aktiviert.

Eine sehr hohe Dosis wirkte sich besonders positiv bei der (Nach)Behandlung von Lungenkrebs, Gehirntumoren, Leberkrebs, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenkrebs aus. Nur wenn unsere Abwehr funktioniert, bleiben wir gesund. Das Beta-Glucan aus Heilpilzen stimuliert die Bildung unterschiedlicher Immunantwortzellen wie T- und B-Lymphozyten, T-Helferzellen, Magrophagen, Natürliche Killer-Zellen sowie die Freisetzung bestimmter Botenstoffe wie Interferon und Interleukin, mit deren Hilfe die Immunabwehr gesteuert und unterstützt wird.

Pilze stärken die gesunde Darmflora, fördern die Verdauung, entgiften und bewahren das natürliche Gleichgewicht an Mikroorganismen im Darm.

Anwendungsgebiete des Reishi (Ling Zhi) bei

  • Neurodermitis, Hauterkrankungen, Allergien

  • Autoimmunerkrankungen, Schlafstörungen

  • Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

  • Herz-Kreislaufproblemen (Bluthoch- druck, Durchblutung

  • Leberstärkung

  • Begleitender Krebstherapie (Magen, Leber, Lunge, Haut, Gehirn, Niere, Bauchspeicheldrüse)

  • Abmilderung der Nebenwirkungen bei Chirotherapie

  • Regulierung der Blutfett- und Blutzucker werte

  • Gelenkschmerzen, Thrombose

  • Bronchitis, Asthma

  • Wechseljahrebeschwerden

  • Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt- prohylaxe

  • Hämorrhoiden

  • Übergewicht

  • Hepatitis A, B, C

  • Nervenschwäche, Tinnitus

  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwühren
     

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shiitake

Shiitake

Der Pilz enthält eine außergewöhnlich komplexe Vielzahl an Biovitalstoffen. Neben den lebenswichtigen Vitaminen der B-Gruppe, die in Pflanzen so gut wie nicht vorkommen, enrhält der Shiitake Ergosterol (Vitamin D). Außerdem enthält er Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor sowie Eisen und Zink. Auch von den essentiellen 8 Aminosäuren wurden 7 nachgewiesen. Der Bioaktivstoff Eritadenin ist ebenfalls enthalten.

Der japanische Name Shiitake bedeutet Pilz (take) der am Pasania-Baum (shii) wächst und im Deutschen daher auch Pasaniapilz genannt wird. Er besitzt einen hell- bis dunkelbraunen Hut und wächst auf verschiedenen Laubbäumen, vorzugsweise auf solchen mit hartem Holz. In China und Japan wird er schon seit langem angebaut, z. B. auf Buche, Eiche, Esskastanie, Ahorn, Walnuss und anderen. Die Lamellen laufen etwas am Stiel herab und sind glatt bis rau. Der Stiel ist meist in der Mitte des Hutes, kann aber auch etwas seitlich ansetzen. Der Hutrand ist im jungen Stadium noch nach innen eingerollt. Die Huthaut ist meist mit zarten Flocken bedeckt. In China wird der Shiitake (xiānggū) oder (dōnggū) genannt, was mit „gut duftender Pilz“ oder „Pilz für den Winter“ umschrieben werden kann und sich auf den feinen, pilzigen Geruch bezieht, den er im frischen Zustand verströmt. In den Wäldern Chinas und Japans kommt er wildwachsend vor, doch stammen auch die dort auf dem Markt erhältlichen Pilze allesamt aus Zuchtbetrieben. In Europa und Nordamerika kommt er in freier Natur nicht vor, wird aber auch hier in steigendem Maße kultiviert. Nach dem Champignon ist er der meistangebaute Speisepilz überhaupt; in Ostasien ist er die Nummer Eins unter den angebauten Pilzen, auch in Russland ist er inzwischen sehr verbreitet. Im Wesentlichen gibt es auf dem Markt zwei Typen: der meistverkaufte Donko, Tongku oder Tong Gu, ein dickfleischiger, fester Pilz mit kaum geöffnetem Hut und Koshin, ein dünnfleischiger Pilz mit weit geöffnetem Hut. (Wikipedia)

Anwendungen des Shiitake:

  • Arteriosklerose

  • Senkung des Cholesterins

  • Tinnitus, Hepatitis B und Migräne

  • wirkt antioxidativ und entgiftend

  • wirkt Lebe rstärkend

  • Anwendung bei schlechter Abwehrlage

  • wirkt anregend und Leistungsstärkend

  • wirkt antibakteriell (z.B. verschiedene Streptokoggen des Zahnbelags)

  • gur bei Bluthochdruck, Durchblutungs- störungen und als Herzinfarktprophylaxe

  • Gicht, Senkung des Harnsäurespiegels

  • Tumorerkrankungen der Verdauungsor- gane, Leber und Bauchspeicheldrüse

  • Lungenkrebs, Eierstockkrebs und Leukäämie

  • Abmildern der Nebenwirkungen bei Chemotherapie

  • Arthritis, Rheuma, Immunsystemstimu- lierung, Infektionen und chronischer Müdigkeit

  • Diabetes, Allergien, Magengeschwüre, Autoimmunerkrankungen

Shiitake im Shop

coriolus

Coriolus

In Asien ist er schon seit vielen Jahrhunderten wegen seiner hocheffektiven Biovitalstoffe und der daraus resultierenden ernährungsphysiologischen Bedeutung sehr begehrt. Vor allem der hohe Polysaccharidanteil, und da wiederum die beiden PSP und PSK genannten Substanzen, macht diesen Pilz so wertvoll.

Der Coriolus, auch Schmetterlingstramete, Bunte Tramete oder Schmetterlingsporling (Trametes versicolor) ist eine häufige holzbewohnende Pilzart aus der Gattung der Echten Trameten. Er  ist kein Speisepilz und gilt als ungenießbar. Der Coriolus kann durch Befall von gelagertem oder verbautem Holz, wie Stützbalken in Bergwerken oder Holzbalken von Eisenbahnschienen, schädlich werden. Er ist ein (...) in der traditionellen chinesischen (...) und wird manchmal in der Floristik für Schmuckzwecke genutzt. Früher wurde die Tramete auch als Schmuck in Form von Broschen oder Schnallen verwendet. Beispielsweise in Paris wurde er für einige Zeit gern an Hüte gesteckt. (Wikipedia)

Anwendungsgebiete des Coriolus:

  • verschiedene Krebserkrankungen (hormonabhängiger Prostatakrebs, Bla- se, Brust, Eierstock, Haut, Leber, Lunge, Speiseröhrre, Leukämie, Öymphom, Darm, Hirn, Metastasen

  • HIV-Infektionen, Störungen des Immunsystetms

  • Virusinfektionen (Grippe, Herpes) und bakterielle Infektionen

  • Diabetes, Rheuma, Ödeme, Tinnitus, Bluthochdruck

  • Infektionen der oberen Luftwege, Bronchitis

  • Darmentzündungen, Blasenentzündung, Canditabefall, Wechseljahresbeschwer-den

  • Erschöpfung, chron. Müdigkeit, Migräne

  • Gastritis, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre

  • Herzkranzgefäßerkrankungen, Herzinfarkt

  • Hauterkrankungen, Warzen

  • Störungen der Leberfunktionen, (chroni sche und akute, Typ A, B, C)
     

Coriolus im Shop

hericium

Hericium

Der Hericium enthält zahlreiche hochwertige Biovitalstoffe. Außerdem eignet er sich hervorragend zum Entschlacken und Abnehmen. Nachgewiesen wurden reichlich Kalzium, Zink, Eisen, Germanium, Selen, Phosphor, aber nur wenig Natrium. Der Pilz verfügt insgesamt über 19 freie Aminosäuren, einschließlich aller 8 für den Menschen essentielle. Ferner sind Polysaccharide und Polypeptine vorhanden, welche das Immunsystem aktivieren, Krebszellen erkennen und auch bekämpfen.

In der Forschung wurden antimikrobielle Wirkstoffe nachgewiesen, die beispielsweise Helicobacter pylori hemmt, ein Bakterium, welches für die Entstehung von Magengeschwüren verantwortlich gemacht wird. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Hericium hauptsächlich für Nieren, Leber, Milz, Herz und Magen eingesetzt. Er unterstützt die Verdauung, dient der allgemeinen Stärkung, gibt Lebenskraft und bekämpft Krebs.

Eine Studie berichtet über den erfolgreichen Einsatz des Hericium bei Gastritispatienten. Bei 82 % der Patienten wurde eine signifikante Verbesserung der typischen Symptome festgestellt, bei 58 % ein völliges Verschwinden der Entzündung registriert. Dabei wurde die Magenschleimhaut wieder nachhaltig aufgebaut.

Japanische Wissenschaftler fanden Inhaltsstoffe wie Erinacine, die den Nervenwachstumsfaktor stimulieren. Dies kann bei Nervenerkrankungen und bei der Alzheimerschen Krankheit von großem Nutzen sein und die Regeneration peripherer Nerven bei neuronalen Erkrankungen und Psychoneuropathie unterstützen.

Anwendungsgebiete des Hericium:

  • Morbus Crohn

  • Krebs, vornehmlich der Verdauungsorgane (Magen, Speiseröhre, Darm, Bauchspeicheldrüse)

  • Übersäuerung

  • Immunsystemstimulierung, Infektionen, Hautprobleme

  • Entzündungen und Geschwüre, vor allem der Magen- und Speiseröhrenschleimhaut, Magengeschwüre, sowie Darmflorastörungen, Sodbrennen,

  • Reflux

  • Abmildern der Nebenwirkungen bei Chemotherapie

  • Übergewicht, Entschlackung

  • Wechseljahresbeschwerden, Unruhe, Angstzustände, Depressionen, Nerven- erkrankungen (Polyneuropathie, Alzheimer)

  • Verdauungsstörungen, Hömorrhoiden

Hericium im Shop

 

maitake

Maitake

Der Maitake enthält eine ganze Reihe an Biovitalstoffen. vor allem der hohe Gehalt an Ergosterol, der Vorstufe von Vitamin D, ist bemerkenswert. Außerdem enthält er Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kalium und Magnesium sowie Mineralstoffe und Niacin, Biotin, Riboflavin, Thiamin und Folsäure.

Seine gesundheitsfördernde Aktivität wird jedoch hauptsächlich auf die Polysaccharide, darunter Grifolan, und Grifolin sowie metallgebundene Proteine und Lektine zurückgeführt. Maitake verringert den Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ II. Dabei wird die Insulinintensivität der Zellen erhöht und somit eine bessere Verwertung von Zucker in den Zellen ermöglicht. Außerdem wirkt er auf natürliche Weise gegen Fettleibigkeit. Er kann ein Ansteigen des Körpergewichts und die Entstehung einer Fettleber verhindern. Nach einigen Monaten ist durch die Einnahme von Maitake eine Senkung des Cholesterinspiegels zu beobachten.

Eine klinische Studie an 165 Patienten im Alter von 25 bis 65 Jahren mit verschiedenen Krebserkrankungen in fortgeschrittenem Stadium ergab eine Tumorrückbildung, bzw. signifikante symptomatische Verbesserung mit Maitake D-Fraktion bei 73 % der Brustkrebsfälle, 67 % der Lungenkrebsfälle und 47 % der Leberkrebspatienten. Wurde der Maitake zusammen mit einer Chemotherapie verabreicht, verbesserte sich die Wirkung zwischen 12 und 28 %. Signifikante Wirkung zeigte sich auch bei Brust-, Prostata-, Lungen- und Leberkrebs.

Anwendungsgebiete des Maitake:

  • Abmildern der Nebenwirkungen bei Chemotherapie

  • Herzkranzgefäßerkrankungen, Herzin- farkt, Herzrhythmusstörungen

  • HIV-Infektionen, Stärkung des Immun- systems, Infektionen

  • Arteriosklerose (Blutdruckregulation, Blutgerinnung)

  • Übergewicht, Reizdarm, Osteoporose, Diabetes

  • Hepatitis, Leberschutz

  • begleitender Krebstherapie (Brust, Bauchspiecheldrüse, Eierstock, Haut, Magen, Leber, Lunge, Prostata)

Maitake im Shop

cordiceps

Cordiceps

Cordyceps sinensis ist ein wichtiger Heilpilz der Traditionellen Chinesischen Medizin, der sowohl Yin (stärkende) als auch Yang (fördernde) Eigenschaften zeigt. Die traditionelle Therapieanwendung wird heute durch Ergebnisse der westlichen Forschung unterstützt und korreliert mit einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise. So konnten neben immunsteigernden Eigenschaften auch die Erhöhung der mitochondrialen ATP-Bildung und damit eine verbesserte Energiegewinnung auf Zellebene nachgewiesen werden. Die Steigerung der Leistung chinesischer Leichtathleten anfang der 1990er Jahre wird zum Teil auf die Einnahme des Pilzes zurückgeführt.

Wie alle Vitalpilze zeichnet sich auch Cordyceps sinensis durch eine Vielzahl von Inhaltsstoffen aus, deren Bedeutung und Wirkmechanismus erst nach und nach erfasst werden. Im Raupenpilz finden sich neben Cordycepin (3‘-de-oxyadenosin) und seinen Derivaten vor allem Pilz-spezifische Polysaccharide, Glykoproteine und Peptide sowie Ergosterin, die Vorstufe von Vitamin D. Durch ausgewiesene antioxidative Eigenschaften sind diese Substanzen an antiinflammatorischen, antikanzerogenen und antimikrobiellen Vorgängen beteiligt, wirken neuroprotektiv und sind aktive Komponenten zur Verhinderung frühen Alterns. Zudem ist ein direkter Einfluss von Cordyceps auf die Bildung von Steroid-Hormonen dokumentiert. Vor kurzem wurde ein Manno-Glucan isoliert, das zytotoxische Effekte auf Tumorzellen zu haben scheint sowie Coryol A-C, zwei spezifische Glykoside mit signifikanter antiviraler Aktivität.

Traditionell wird Cordyceps als Tonikum gegen Erschöpfung, Depressionen und Stress eingesetzt. Sportler im asiatischen Kulturraum verwenden Cordyceps seit langem aufgrund der energie- und ausdauersteigenden Eigenschaften. Im Tierversuch wurden sowohl eine Verbesserung der Ausdauerleistung als auch eine verringerte Stressanfälligkeit nachgewiesen.

Durch die starke antioxidative Kapazität der Cordyceps-Inhaltsstoffe werden ATP-Bildung und damit die Energiegewinnung verbessert sowie die Immunfunktionen moduliert. Damit ist Cordyceps ein pflanzliches Mittel zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit auch mit zunehmendem Alter und für eine gezielte Antiaging-Behandlung geeignet.

Anwendung findet der Pilz auch zur Prävention und als begleitend therapeutischer Einsatz bei radikal-induzierten Erkrankungen. Zu den Erkrankungen, die durch die unkontrollierte Aktivität freier Radikale mitbedingt werden, zählen Tumorerkrankungen, Makuladegeneration Arteriosklerose und neurodengenerative Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson). Mitbedingt sind freie Radikale an den Spätkomplikationen von Diabetes mellitus, an chronischen Entzündungsprozessen sowie an den Alterungsvorgängen auf Zell- und Gewebs-Ebene.

Anwendungsgebiete des Cordiceps:

  • Steigerung der Leistungsfähigkeit bei Hochleistungssportlern

  • Verbesserung der Leberfunktion (Entgiftung)

  • Zur schnelleren Regeneration der Muskeln

  • Bei sexuellen Funktionsstörungen, Potenzschwäche, Libidosteigerung

  • Stress

  • Azsdauerproblemen

  • Bei chronischer Müdigkeit

  • Bei Depressionen

  • Immunschwäche, AIDS

  • Helfend bei Krebs

Cordiceps im Shop

agaricus

Agaricus Blazei Murill (ABM)

Der Agaricus enthält neben Vitaminen und Mineralstoffen vor allem den höchsten Polysaccharidanteil aller bekannten Vitalpilze, allem voran das Beta-D-Glucan.

Sie bewirken eine Anregung des Immunsystems und es kommt zu einer Aktivierung und Erhöhung der natürlichen Killerzellen (NK) und der körpereigenen Fresszellen (Makrophagen), die für die Zerstörung von Bakterien und Viren sowie für den Abtransport von Fremdstoffen zuständig sind und die außerdem zur Bildung chemischer Botenstoffe (Interferon, Interkeukein), welche ebenfalls steuernd in Abwehrprozesse eingreifen.

Als Brasilianischer Mandelegerling kennt man den Pilz Agaricus subrufescens (auch Agaricus brasiliensis, Agaricus blazei), der auch unter den Namen Sonnenpilz, Lebenspilz oder Mandelpilz bekannt ist und zur Gattung der Champignons gehört. Wie die Namen schon vermuten lassen, ähnelt der Geruch des Pilzes dem von Mandeln. Der Pilz ist essbar und hat einen leicht modrig-süßlichen Geschmack. (Wikipedia)

Wegen seines hohen b-D-Glucan-Gehaltes wird der Pilz Anwendung in der Krebstherapie angewendet, hauptsächlich in Japan und Kalifornien. In Asien und in Südamerika wird erkommerziell angebaut und als Speisepilz verkauft. Die Wirkung konnte von der Krebsforschung und von der Komplementärmedizin nachgewiesen werden. (Wikipedia)

Anwendungsgebiete des Agaricus:

  • Immunsystemstimulierung, Infektionen, Autoimmunerkrankungen

  • Krebstherapie (Brust, Bauchspeicheldrü- se, Eierstock, Haut, Magen, Leber, Pro- stata, Darm, Leukämie, Hirn, Metastasen), Abmildern der Nebenwirkungen bei Chemotherapie, Krebsprävention

  • Immunschwäche, HIV-Infektionen, Er - schöpfung, chronische Müdigkeit

  • Hepatitis, Leberstärkung, Angina pectoris

  • Hauterkrankungen, Allergien, Migräne, Bluthochdruck, Ödeme

  • Bronchitis, Asthma, Gastritis, Diabetes

  • erektile Dysfunktion

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polyporus

Polyporus

Aufgrund seines hohen Gehalts an wertvollen Biovitalstoffen ist Polyporus in ganz Asien seit langem hoch geschätzt. Er erhöht die Wasserausscheidung ohne zu einer Kaliumverarmung zu führen.

Polyporus ist reich an den Mengenelementen Calcium, Kalium und Eisen, jedoch arm an Natrium, was ernährungsphysiologisch besonders günstig ist. Die Spurenelemente Mangan, Kupfer und Zink sind im Polyporus ebenfalls in nenenswerten Mengen vorhanden.

Neben den genannten Mineralstoffen und Spurenelementen enthält er wichtige B-Vitamine (Biotin, Niacin, Folsäure) und Vitamin A (Retinol). Außerdem erhält der Polyporus umbellatus spezifische Polysaccharide (PUP) und Triterpene (z.B. Polyporusterone A und B), denen vielfältige Wirkungen zugeschrieben werden.

Anwendungsgebiete des Polyporus:

  • Blutfettsenkung, Herzstärkung

  • Verbesserung der Hautstruktur

  • Immunstimulierung, Infektionen

  • Krebs (Lunge, Leber, Prostata, Leukämie)

  • Sarkomen, Hämorrhoiden, bei Übergewicht

  • Blutdruckregulierung, positv für den dia- stolischen Blutdruckwert (zweiter Wert)

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coprinus

Coprinus

Die herausragendste Eigenschaft des Coprinus ist seine Blutzucker senkende Wirkung. Bei Diabetikern konnte festgestellt werden, dass dieser Pilz in gleichem Maße zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führte wie bei den, in der Schulmedizin angesetzten Medikamenten., allerdings ohne dabei den Körper unnötig zu belasten. Coprinus hat eine Blutzucker senkende Wirkung bei Diabetes Typ 1 und 2.

Zusätzlich übt dieser Pilz eine natürliche Schutzwirkung auf die Langerhansschen Inseln aus, den Zellen in der Bauchspeicheldrüse aus, welche das Insulin produzieren. Diabetiker berichten nach der Einnahme des Coprinus von Gesundheitsverbesserungen, die durch andere Medikamente nicht erreicht wurden. Sie profitieren von der Normalisierung des Blutzuckerspiegels sowie vom Rückgang der Durchblutungsstörungen und dem Abbau von Ablagerungen in den Arterien. Der Coprinus kann erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität von Diabetikern nehmen.

Auch für die Förderung der Verdauung und die Behandlung von Hämorrhoiden wird Coprinus empfohlen. Mit seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Enzymen und Aminosäuren verhindert der Coprinus das Aufbrechen der Arterien und vermeidet somit Arteriosklerose. Chinesische Wissenschaftler wiesen in Experimenten eine Hemmung des Wachstums von bösartigen Geschwulsten des Binde- und Stützgewebes nach,

Anwendungsgebiete des Coprinus:

  • Diabetes - Blutzuckersenkung bei Dia- betes Typ I und II

  • Sarkomen (Geschwulste des Binde- und Stützgewebes)

  • Arteriosklerose, Entzündungen, Durch- blutungsstörungen

  • Verdauungsprobleme, Darnflorastörun- gen, Hämorrhoiden

  • Hemmung des Ehrlichen Karzinoms

  • Herzkranzgefäßerkrankungen, Herz- rhythmusstörungen, Herzinfarkt

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aurocularia

Auricularia (Judasohr)

Durch seine blutgerinnungshemmende Wirkung wird Auricularia polytricha seit langem erfolgreich zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und zur Vorbeugung von Thrombosen eingesetzt. Vor allem bei der Verringerung des Risikos von Schlaganfall und Herzinfarkt sowie bei Durchblutungsstörungen wird über gute Behandlungsergebnisse durch eine Substitution mit Auricularia berichtet.

In Studien mit Ratten bei Hyperlipidämie konnte durch auricularia zudem eine signifikante Senkung der Triglycerid-, Cholesterin- und LDL-Cholesterinwerte beobachtet werden. Für diese Effekte wurde ein spezifisches Auricularia-Biopolymer (EBP) identifiziert, das in seiner Struktur einen hohen Glykoproteinanteil aufweist.
Vielfältige Laboruntersuchungen haben die immunstabilisierende Wirkung des Auricularia bestätigt; seine Wirkstoffe beeinflussen positiv die Lymphzellen, sorgen dafür, dass die gefährlichen freien Radikale neutralisiert werden können, und wirken gegen eine krankhafte Verringerung der Leukozyten, den weißen Blutkörperchen.

Desweiteren wurde bereits ein Protein beschrieben, das in-vitro die Bildung von Immunzellen aus der Milz verbessern konnte und die gamma-Interferon Sekretion dieser Zellen erhöhte. Zudem konnte eine Steigerung der NO Synthese und des Tumor-Nekrose-Faktors-alpa dokumentiert werden. Damit scheint sich Auricularia wie alle anderen Vitalpilze zur Steigerung der immunologischen Parameter bei Tumorerkrankungen zu eignen.

Seine Spurenelemente bzw. Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Eisen und Zink sowie weitere Bioaktivstoffe machen ihn zu einem interessanten Vitalpilz.

Schon früher wurde Auricularia zur Behandlung von Krankheiten und Beschwerden wie eitrigen Geschwulsten, Bauschmerzen, Herzschmerzen, Hämorrhoiden, Zahnschwerzen, geschwächter Abwehrlage und psychischen Leiden eingesetzt. Die Fließeigenschaften des Blutes werden durch Auricularia außergewöhnlich gut verbessert und er verhindert das Verkleben der Blutplättchen und fördert somit die Durchblutung. Weiterhin verbessert Auricularia die Aktivität von Superoxiddismustase.

Auricularia hebt das allgemeine Wohlbefinden. Er stärkt die Schleimhäute, da er befeuchtend wirkt. Dies wirkt sich besonders bei trockenem Husten, bei Verstopfung aus sowie allgemeiner Trockenheit der Schleimhäute aus. Weiterhin wirkt er einem Muskelkater nach starker körperlicher Anstrengung entgegen, da er den Milchsäurehaushalt reguliert.

Anwendungsgebiete des Auricularia:

  • Durchblutungsstörungen

  • Vorbeugen von Thrombosen

  • Erhöhte Blutfettwerte

  • Arteriosklerose

  • Gegen Muskelkater

  • Bei trockenen Schleimhäuten

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